Mauer

Frau war nach Unfall in Auto eingeklemmt

Ein VW kollidierte mit einem Lastwagen. Beide Fahrer wurden verletzt, die B45 war vier Stunden gesperrt.

25.01.2023 UPDATE: 25.01.2023 19:30 Uhr 1 Minute, 15 Sekunden
Foto: PR-Video

Mauer. (luw) Bei einem frontalen Zusammenstoß auf der Bundesstraße B45 zwischen einem Auto und einem Lastwagen sind am Mittwochmorgen zwei Menschen verletzt worden. Über die Schwere der Verletzungen war zunächst nichts zu erfahren; Lebensgefahr bestand offenbar nicht. Doch weil insbesondere die Autofahrerin eingeklemmt war und die Feuerwehr eingreifen musste, war der Streckenabschnitt knapp vier Stunden voll gesperrt.

Gegen 9 Uhr fuhr nach Angaben der Polizei eine Frau mit ihrem VW auf der B45 in Richtung Neckargemünd. Zwischen den Abfahrten Mauer-Nord und Mauer-Süd geriet sie demnach "aus bislang unbekannten Gründen" in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Die VW-Fahrerin konnte sich nicht selbstständig aus ihrem Auto befreien.

Auch im Alarmstichwort hieß es "Person eingeklemmt", wie Feuerwehrkommandant Patrick Waibel gegenüber der RNZ berichtete. "Auch die Fahrertür des Lastwagens ließ sich nicht öffnen, aber den Fahrer haben wir dann über die Beifahrertür nach draußen bekommen", so Waibel.

Schwieriger sei die Lage für die Frau im VW gewesen. Sie sei verletzt, aber jederzeit ansprechbar gewesen. "Der Rettungsdienst hat die Frau vom Beifahrersitz aus betreut und wir haben die Fahrertür mit einem Spreizer geöffnet", erläutert Waibel die "patientenschonende Rettung". Die Sanitäter zogen die Frau dann aus dem Fahrzeug und brachten sie ins Krankenhaus.

Die Feuerwehren aus Mauer und Meckesheim waren insgesamt mit fünf Fahrzeugen und rund 23 Einsatzkräften vor Ort. Sie kümmerten sich auch um Brandschutz, Sicherung und Reinigung der Unfallstelle. "Für diese Unfalllage ist das Ganze noch sehr glimpflich ausgegangen", resümiert Waibel.

Was die Unfallursache angeht, laufen die Ermittlungen der Polizei. Deren Sprecher Sebastian Löffler erklärte, dass es noch keinen Anhaltspunkt dafür gebe, warum die VW-Fahrerin in den Gegenverkehr geraten ist.

Zudem sagte der Sprecher auf Nachfrage: Standardmäßig gehöre es bei derartigen Unfällen auch dazu zu prüfen, inwiefern etwa die Bedienung eines Mobiltelefons dazu geführt haben könnte, dass das Auto auf die Gegenspur fuhr. Grundsätzlich sei es erfahrungsgemäß aber schwierig, eine solche Ursache zu ermitteln, so Löffler.