"Sound of the Forest" 2022

Der Hirsch darf endlich wieder röhren

Am Donnerstag beginnt der "Sound of the Forest" am Marbach-Stausee. Die "Giant Rooks" sind dabei. Der Pendelverkehr erfolgt mit Bussen.

03.08.2022 UPDATE: 03.08.2022 06:00 Uhr 2 Minuten, 34 Sekunden
Die Organisatoren vom Trägerverein des „Sound of the Forest“ sind froh, dass es wieder losgehen kann. Allerdings hatten auch sie Herausforderungen zu meistern. Foto: Dollak

Von Carsten Blaue

Oberzent. Selbst der Betriebsleiter des Marbach-Stausees habe ihn "echt vermisst", den "Sound of the Forest". Und der gleichnamige Trägerverein des stimmungsvollen Musikwochenendes erst recht. Johannes Megow kann es auch noch gar nicht so richtig fassen.

Nach zweieinhalb traurigen Jahren darf der Hirsch im Logo des Festivals endlich wieder röhren: Der "Sound of the Forest" beginnt am Donnerstag, dauert bis Sonntag und erfreut die täglich bis zu 5000 Fans mit 35 Bands und jeder Menge Begleit- und Workshop-Programm tagsüber.

Die Vorbereitungen sind in den letzten Zügen, und alle seien happy, meint der Pressesprecher. Aber nach der langen Pause habe man erst mal wieder in den Tritt kommen müssen.

Außerdem haben die Organisatoren auch dieses Jahr ein paar Herausforderungen zu stemmen. Manche sind neu, andere kennen sie aus den Jahren vor der Pandemie.

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Die Waldbrandgefahr zum Beispiel. "Wir haben Waldbrandstufe A. Das heißt, dass das Rauchen nur in bestimmten Bereichen erlaubt ist. Und grillen darf man gar nicht.

Außerdem müssen wir den Bauzaun etwas weiter weg vom Wald aufstellen", sagt Megow. Das hat auch Auswirkungen aufs Campen auf dem Festivalgelände im idyllischen Tal rund um den Jugendzeltplatz Meisengrund. Es gibt dafür etwas weniger Platz. "Es wird bestimmt kuschelig."

Überhaupt, so der Pressesprecher, seien schon alle Plätze ausverkauft. Ansonsten greifen auch Sicherheitsmaßnahmen aus dem Jahr 2019. Eine Absage wie im Jahr 2018 soll es wegen Trockenheit und Dürre nicht wieder geben. Im Gegenteil. Megow ist sich sicher, dass ab Donnerstag wirklich jeden Tag das Maximum von 5000 "Forest"-Fans ausgeschöpft wird. Wobei es da für die Organisatoren ein paar offene Fragen gibt.

Zum Beispiel, wie viele Ticketkäufer von 2020 kommen. Ihre Karten haben die Gültigkeit für dieses Jahr behalten. Davon seien etwa 1400 im Umlauf. Megow erwähnt in diesem Zusammenhang zwar die "No-Show-Rate", die Dunkelziffer derer, die noch alte Tickets haben, jetzt aber vielleicht lieber zu Hause bleiben und sich im ...

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