Drei-Länder-Rad-Event

Die Odenwälder "Genuss-Radler" mögen es familiär (Fotogalerie)

Nach zweijähriger Pause startete das Drei-Länder-Rad-Event in die nächste Runde. Am heutigen Samstag steht die letzte Etappe an.

06.08.2022 UPDATE: 06.08.2022 06:00 Uhr 2 Minuten, 31 Sekunden
Geschlossenes Hauptfeld: Rund 130 Radfahrerinnen und Radfahrer waren am zweiten Tag des Drei-Länder-Radevents im Neckartal unterwegs. Von Bad Wimpfen kommend, legte die Gruppe in Neckargerach eine Pause ein, ehe es Richtung Zwingenberg weiter ging. Foto: Weindl

Von Ann-Kathrin Frei und Leon Manz

Neckar-Odenwald-Kreis. Auch Temperaturen von weit über 30 Grad konnten rund 130 Fahrradfahrer nicht davon abhalten, beim ersten Tag des Drei-Länder-Rad-Events dabei zu sein. Nach zweijähriger Pause war die Vorfreude umso größer, wieder bei der ersten Etappe von Amorbach nach Bad Wimpfen mit 85 Kilometern mitzuradeln. Die erste Erfrischungspause gab es für die fröhlichen Radler am Waldschwimmbad in Buchen. Dort wurde für reichlich Trinken und Verpflegung gesorgt.

Auch Landrat Achim Brötel war voller Vorfreude auf die kommenden drei Tage. Das "Genuss-Radeln" sei für ihn wie ein "Familientreffen", so Brötel, der trotz der Anstrengung noch Luft für ein Gespräch mit der RNZ hatte. Er sehe wieder "viele bekannte Gesichter, aber auch neue Radler".

Die Wiedersehensfreude sei gerade nach der zweijährigen Pause umso größer. Nicht unbedingt die sportliche Leistung, sondern eher die Geselligkeit stehe im Fokus dieses Events. Die Organisation mit dem "Rund-um-Service" sei nicht nur gelungen, sondern werde auch von den Teilnehmern sehr geschätzt. Durch das Rote Kreuz, die Polizei und die örtlichen Vereine sei die Tour bestens durchgeplant, so der Landrat.

"Fragen Sie gerne die Teilnehmer, wie es ihnen gefällt, die werden Ihnen sicherlich dasselbe sagen", prognostizierte Brötel. Gesagt, getan. Einer der ältesten Teilnehmer, Adi Hirschbichler, mit über 88 Jahren, ist zum 20. Mal dabei, wie er gegenüber der RNZ sagte. "Heiß ist es zwar schon, aber die Tour ist sehr gut geplant, und die Strecke ist kein Problem", so Hirschbichler, der alle drei Tage radeln will.

Gestartet ist er im Jahr 2000 und musste bisher nur einmal aussetzen. Grund dafür war eine Herz-OP. Aber ganz damit aufzuhören, kam für Hirschbichler nicht infrage. Er hofft, dass die Tour "genauso schön wird wie die letzten rund 20 Male".

Auch eine andere Radfahrergruppe freute sich auf "gemütliche Tage" und dass "nichts passiert, alle gut ankommen und es nicht ganz so heiß wird, wie es gemeldet war". Eine andere Gruppe war begeistert, dass ihr auf der ersten Etappe von allen Schaulustigen Freundlichkeit entgegengebracht wurde.

Vor allem "Mittagessen, Kaffeepause und freudiges Zusammensitzen am Abend" erwarte man schon ...

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