Mosbach

Gedenkfeier am Freitag für getöteten Polizisten

Die Schweigeminute um 11.34 Uhr soll ein stilles Zeichen der Gemeinschaft setzen.

06.06.2024 UPDATE: 06.06.2024 10:00 Uhr 1 Minute, 1 Sekunde
Foto: Uli Deck/dpa

Mosbach. (RNZ/pm) Für den in Mannheim getöteten Polizeibeamte gibt es am morgigen Freitag, 7. Juni, um 11.34 Uhr eine Schweigeminute. Um diese Uhrzeit wurde die Bluttat am vergangenen Freitag verübt, bei der auch zahlreiche weitere Personen verletzt wurden.

In Mosbach will ein Bündnis der in der Stadt vertretenen Parteien und Wählervereinigungen, Religionsgemeinschaften und Organisationen diese Schweigeminute gemeinschaftlich in der Öffentlichkeit ermöglichen. Damit sollen der Trauer um den getöteten Polizeibeamten und dem Entsetzen über solche Straftaten öffentlich Raum gegeben werden.

Gleichzeitig soll den Menschen in der Stadt ermöglicht werden, Solidarität mit allen Polizeibeamten sowie den Angehörigen der "Blaulichtfamilie" zu bekunden und Anerkennung und Wertschätzung für deren Einsatz und Engagement für unsere gesamte Gesellschaft auszudrücken. Zudem will man ein kollektives Zeichen setzen gegen Hass, Hetze, Häme und Gewalt wie auch gegen jede Instrumentalisierung solcher menschenverachtenden Taten.

Eingeladen sind alle Menschen, die ihrer Betroffenheit Ausdruck verleihen und der Familie des Opfers sowie all seinen Freunden, Kollegen ihr Mitgefühl ausdrücken möchten.

Die Versammlung beginnt um 11 Uhr auf dem Marktplatz in Mosbach. Zu dem veranstaltenden "Bündnis gegen Gewalt und jegliche Verunglimpfung gegenüber Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten" gehören die kommunale Vereinigung der Freien Wähler, die örtlichen Parteien CDU, Grüne, SPD, die christlichen Religionsgemeinschaften und die Türkisch-Islamische Gemeinde Mosbach sowie die Awo und weitere Organisationen.

Eingeladen sind alle demokratisch gesinnten Menschen, denen es ein Bedürfnis ist, in ihrer Trauer ein gemeinschaftliches Zeichen zu setzen. Ein Gedenken ohne große Worte und ohne (politische) Parolen. "Eine weitgehend stille Zusammenkunft, bei der wir nach der Schweigeminute auseinandergehen", so die Initiative der Versammlung.

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