Plus Bund verlor Milliarden

Zeuge im "Cum-Ex"-Prozess: Staat selbst förderte Steuerdeals

Für Investoren klingt es nach wundersamer Geldvermehrung: Einmal Steuern zahlen, aber mehrfach Geld vom Fiskus zurückbekommen - so geschehen bei "Cum-Ex"-Deals. Bei einem Gerichtsprozess kommt ein Zeuge zu Wort, der auch die Rolle des Staates beschreibt.

29.10.2019 UPDATE: 29.10.2019 21:03 Uhr 2 Minuten, 31 Sekunden
«Cum-Ex»-Prozess
Blick auf die Frankfurter Bankenskyline: Bei den hoch umstrittenen «Cum-Ex»-Steuergeschäften hat der Staat nach Aussage eines beteiligten Anwalts die Tür selbst weit aufgestoßen für den Deal zu Lasten der Allgemeinheit. Foto: Boris Roessler/dpa

Bonn (dpa) - Der Staat hat im Kampf gegen hoch umstrittene "Cum-Ex"-Steuerdeals nach Aussage eines zentral beteiligten Akteurs krasse Fehler gemacht.

Ein 2007 beschlossenes Gesetz habe die Geschäfte nicht trockengelegt, sondern erst richtig angefacht, sagte der 48-jährige Anwalt vor dem Bonner Landgericht, wo er als Zeuge in dem ersten "Cum-Ex"-Strafprozess auftrat ((Az: 62 KLs 1/19).

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