Hintergrund: Jeder kann Namen vorschlagen

Neuer Stadtteil wird umbenannt

11.11.2022 UPDATE: 10.11.2022 20:15 Uhr 39 Sekunden

Jeder kann Namen vorschlagen

Als die RNZ 2020 zum Namenswettbewerb für Heidelbergs 16. Stadtteil aufrief, meldeten sich über 200 Leser mit Vorschlägen. "Village" war oft dabei, "Hegenich" oder auch "Neustadt". "Beiderlinden" überzeugte am Ende die Jury. Knapp drei Jahre nach dem inoffiziellen Wettbewerb startet nun die Stadt die Suche nach einem geeigneten Namen. Die Entscheidung trifft am Ende der Gemeinderat, bis dahin reden aber auch die Bürger sowie Experten mit. So sollen alle Menschen Vorschläge an die Stadt schicken können, es soll mehrere Beteiligungsveranstaltungen geben – auch gezielt für junge Heidelberger. Alle so gesammelten und in Frage kommenden Namen werden dann von einem Beratungsgremium diskutiert. Die Stadt schlägt vor, dass darin acht zufällige Bürger sitzen, außerdem zwei landwirtschaftliche Vertreter. Hinzu kommen Experten unter anderem von Stadtarchiv, Heidelberg Marketing, Industrie- und Handelskammer (IHK) und Stadtjugendring.

Im Kirchheimer Bezirksbeirat nahm man den Vorschlag gelassen zur Kenntnis. Die Räte störten sich nur daran, dass die IHK mitreden soll und fordern, diese durch den Kirchheimer Stadtteilverein sowie die "Pioniere" im neuen Stadtteil zu ersetzen. dns

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