Sanierung der L518 ist dem Zeitplan bereits voraus
Die Strecke zwischen Altheim und Walldürn wird vermutlich deutlich vor dem 31. Juli fertig sein.

Walldürn/Altheim. (jam) Die Sonne brennt am Dienstag nach Pfingsten, und der frische Asphalt tut sein Übriges, dass die Arbeiter der Firma Leonhard Weiss ins Schwitzen geraten. Rund 170 Grad hat das Material laut Projektleiter Otto Kern, wenn es an der Baustelle auf der L518 zwischen Walldürn und Altheim aufgebracht wird. Noch bis mindestens Ende Juni dauert dort die Sanierung der Landesstraße auf 7,5 Kilometern Länge. Ursprünglich hatte Kern den 31. Juli als Termin für die Fertigstellung angepeilt, doch vor Ort zeigt er sich von der Firma Weiss und dem Fortschritt "seiner" Baustelle begeistert. "Es kommt definitiv noch einiges, aber ich rechne fest damit, dass wir früher fertig werden", sagt er gegenüber der RNZ.
Aktuell bringen die Arbeiter im zweiten Bauabschnitt, der aus Richtung Altheim kommend bis zu den Main-Tauber-Asphaltmischwerken reicht, eine neue Deckschicht auf. Zuvor hatten sie bereits die bestehende Schicht vier Zentimeter tief abgefräst und auf fast der gesamten Strecke eine zusätzliche Asphalttragschicht aufgetragen. Logistisch gesehen sind die Arbeiten eine Herausforderung: Asphaltfertiger und Beschicker kriechen mit fünf Metern pro Minute über die Landesstraße, während Lkw-Fahrer ihre Muldenkipper mit tonnenschwerer Ladung rückwärts über die Baustelle navigieren, um für den nötigen Nachschub zu sorgen. Mit den Asphaltarbeiten will Kern im Laufe der nächsten Tage abschließen. Dann stehen nur noch die Befestigung der Bankette, neue Leitpfosten sowie eine frische Markierung auf seiner To-Do-Liste.
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Nach Abschluss der Sanierung profitieren Autofahrer nicht nur von einer endlich ebenen Straße: "Wir haben die Strecke vom Mischwerk bis zum Beginn des Waldes etwas verbreitert", freut sich Kern, dass er diesen gefährlichen Abschnitt im Zuge der Arbeiten entschärfen konnte. Eine weitere Änderung erwartet Verkehrsteilnehmer an der Zufahrt zum Forsthaus. Dort haben die Arbeiter die Sichtweite optimiert. "Wegen der Böschung konnte man dort bisher nur wenige Meter weit sehen", so Kern.