TSG Hoffenheim

Kapitän Benjamin Hübner fällt wochenlang aus (Update)

Der 33-Jährige zieht sich im Pokal eine Innenbandverletzung zu. Die erweist sich als schwerwiegend.

04.08.2022 UPDATE: 05.08.2022 12:34 Uhr 1 Minute, 55 Sekunden

Benjamin Hübner Foto: dpa

Zuzenhausen. (dpa) Die TSG 1899 Hoffenheim muss wohl mindestens einige Wochen auf ihren Kapitän Benjamin Hübner verzichten. "Wie lange er ausfällt, kann ich nicht sagen. Er trägt jetzt einen speziellen Schuh, um den Fuß ruhig zu stellen, für mindestens drei Wochen", sagte Trainer André Breitenreiter am Freitag.

Die Innenbandverletzung Hübners war am Mittwoch von den Kraichgauern bekannt gegeben worden (siehe unten). Der 33-Jährige sei nach einem Luftkampf unglücklich aufgekommen, sagte Breitenreiter vor seiner ersten Bundesliga-Partie als Chefcoach der TSG am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach. Hübner hat eine lange Verletzungshistorie in Hoffenheim: Nach einer eineinhalb Jahren währenden Zwangspause wegen einer Sprunggelenkverletzung am gleichen Fuß hatte er im Januar sein Comeback gegeben, fiel danach aber wegen Corona und Rückenbeschwerden erneut aus.

Als Spielführer soll Hübner wie schon in der vergangenen Spielzeit durch Torhüter Oliver Baumann vertreten werden, sagte Breitenreiter. Der diesjährige Meistercoach des FC Zürich muss in Gladbach auch auf Angelo Stiller verzichten. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler hat sich nach Club-Angaben vom Freitag einen Bänderriss bei einem U23-Spiel zugezogen. Außerdem fehlen Dennis Geiger, der nach einem Infekt aber wieder trainiert, und Ihlas Bebou

Update: Freitag, 5. August 2022, 12.33 Uhr


Hübner schon wieder verletzt

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Zuzenhausen. (nb) Die Achillesferse ist das Sprunggelenk. Klingt komisch. Trifft es bei Benjamin Hübner aber leider ziemlich genau. Am Mittwochnachmittag gab die TSG Hoffenheim bekannt, dass sich ihr Kapitän im Pokalfight am vergangenen Sonntag beim Viertligisten SV Rödinghausen eine Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen habe und "bis auf Weiteres" ausfalle. Erneut.

Bei jedem anderen Fußballer wäre diese Meldung vermutlich eine Randnotiz. Nicht so beim 33-Jährigen, der in den vergangenen Jahren eine Verletzungshistorie hatte, die aus Michael Endes Feder stammen könnte. Weite Teile der Saison 18/19 verpasste "Hübi" aufgrund einer rätselhaften Kopfverletzung. 20/21 war er dann komplett zum Zuschauen verdammt, weil eben jenes linke Sprunggelenk Probleme bereitete. Vergangene Runde gab es spät das Comeback, dann kamen erst Corona, später der Rücken – nur ein Auszug aus Hübners "unendlicher Geschichte". ...

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