Vertreterversammlung

Mitglieder der Heidelberger Volksbank trafen sich wieder in Präsenz

Die Vertreterversammlung ist voll des Lobes für Vorstand, Aufsichtsrat und Belegschaft. Zuwächse gab es in allen Sparten.

04.08.2022 UPDATE: 04.08.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 55 Sekunden
Auf der Vertreterversammlung der Heidelberger Volksbank im Marriott-Hotel stellt Vorstand Toralf Weimer die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. Foto: Philipp Rothe

Von Fritz Quoos

Heidelberg. Nach einer pandemiebedingten Zwangspause haben die gewählten Vertreter von rund 21.000 Mitgliedern der Heidelberger Volksbank auf ihrer erstmals wieder in Präsenz möglichen Versammlung am Montag im Marriott-Hotel Vorstand, Aufsichtsrat und Belegschaft Anerkennung für ihre Arbeit und das gute Ergebnis im Jahr 2021 ausgesprochen. Trotz leichter Einbrüche im Krisenjahr 2020 konnte die Bank wieder in allen Sparten Zuwächse verzeichnen und einen Überschuss erwirtschaften, der die Ausschüttung einer vierprozentigen Dividende gestattete. Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Walter geleitete Versammlung hatte Bankvorstand Toralf Weimer zugleich im Namen seiner Mitvorstände Stefan Baumann und Felix Pöltl mit dem Bericht über das Geschäftsjahr eröffnet. Darin äußerte er Stolz darauf, wie die Volksbank-Gemeinschaft die Herausforderungen durch Corona bewältigt habe. Auch wenn ein Bezug des künftigen Hauptsitzes der Bank erst im nächsten Jahr erfolgen kann, schwor Weimer die Versammelten schon einmal auf das baulich voranschreitende neue Domizil mit großzügigem Beratungszentrum am neuen Europaplatz westlich des Hauptbahnhofs ein.

Für den bisherigen 60 Jahre alten Hauptsitz an der Kurfürsten-Anlage schwebt dem Vorstand eine Sanierung im Bestand oder die Schaffung neuen Baurechts vor. Besonders erwähnt wurde zudem das am Dossenheimer Raiffeisenplatz verwirklichte eigene Wohnbauprojekt mit 16 Mietwohnungen sowie die in der Nachbarschaft in Bauherrengemeinschaft weiteren 23 Wohnungen und drei Reihenhäuser, die gegenwärtig entstehen.

Erfreut zeigt sich Vorstand Weimer, dass die Bank nach einem Jahr mit Rückschlägen im Geschäftsjahr 2021 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Er spricht von einem guten Kreditgeschäft und Wachstum in fast allen relevanten Geschäftsfeldern, einer äußerst zufriedenstellenden Ertragslage und einem ausreichenden Spielraum für weiteres Wachstum. Doch 2022 macht die Entwicklung auf den Finanzmärkten Sorgen. Zwar ist die Zinswende da, doch die Finanzierungskonditionen für die Kunden haben sich stark verteuert, betont Weimer. Hinzu komme eine "völlig außer Kontrolle geratene Inflation" und ein Einbruch des Aktienmarktes.

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