Oktobermess Mannheim

Feiern fast wie immer

An der Oktobermess beteiligen sich dieses Jahr 120 Schausteller. Nur das Festzelt wird fehlen.

23.09.2022 UPDATE: 23.09.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 58 Sekunden
Für die Oktobermess laufen die letzten Vorbereitungen. Foto: vaf

Von Volker Endres

Mannheim. Mannheim feiert wieder Oktobermess. Nach zwei Jahren Unterbrechung sogar fast im gewohnten Rahmen. Vom 24. September bis zum 9. Oktober locken rund 120 Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Vergnügungsbetriebe auf den Neuen Messplatz. "Das sind 20 mehr als bei der Maimess und wieder fast so viele wie vor der Pandemie", erklärte Christine Igel als Veranstalterin der städtischen Tochter Event & Promotion. Vor drei Jahren waren es noch rund 150 Teilnehmer.

"Wir haben wieder normale Bedingungen", freute sich Mannheims Bürgermeister Michael Grötsch (CDU). "Es ist fast alles wie vor der Pandemie." Fast, denn auf ein Festzelt müssen die Besucher der Oktobermess verzichten. "Die sind entweder ausgebucht, oder die Preise dafür sind nicht mehr finanzierbar", erklärte Festwirt Marco Schüßler.

Aber auch im gemütlichen Biergarten können sich die Besucher von ihrem Rundgang über die Budenstadt erholen. Hier wird Grötsch am Samstag um 17 Uhr die Mess auch mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnen, nachdem Schausteller und Guggemusiker mit einem kleinen Festumzug durch die Innenstadtquadrate die Mannheimer und ihre Gäste auf das Festgelände in der Neckarstadt gelockt haben.

Und alle Beteiligten rechnen mit einer guten Oktobermess. "Wir hatten im Frühjahr rund 234.000 Besucher", so Grötsch. Beleg dafür, dass es die Menschen nach zwei Jahren Pandemie wieder raus und zu den Veranstaltungen im Freien zieht. Darauf hofft auch Stephan Schuster, Vorsitzender des Mannheimer Schaustellerverbandes. Sein Dank galt den Organisatoren, die noch immer ins Risiko gegangen sind. "Die Situation ändert sich täglich", wusste er. Christine Igel nannte dafür exemplarisch eine Zahl aus dem vergangenen Jahr: "Es gab im Herbst Veranstaltungen, bei der jeder sechste zugesagte Betrieb nicht erschienen ist." Schuster nannte den Grund dafür: "Den Kollegen fehlen einfach die Mitarbeiter."

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In Mannheim steht das Festgelände hingegen weitestgehend. Es wurden nur noch letzte Handgriffe an Karussells, Achterbahnen und auch am Riesenrad vorgenommen – laut Grötschs Aussage europaweit das größte mobile Exemplar, das zu haben ist. Ansonsten könnte fast morgen schon Eröffnung sein.

Es gibt an den ...

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