Sportverletzung vermeiden

Achillessehne richtig aufwärmen

Sie verbindet Ferse und Wadenmuskulatur und ist die stärkste Sehne in unserem Körper: die Achillessehne. Wenn sie reißt, passiert das meist beim Sport. So beugen Sie dem vor.

02.04.2024 UPDATE: 02.04.2024 16:00 Uhr 48 Sekunden

Frisch gestartet in diese Laufsaison? Dann sollten Sie Ihrer Achillessehne etwas Aufmerksamkeit schenken. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn​

Über die Wintermonate standen Ihre Laufschuhe im Schrank, nun soll das Training wieder starten? Dann sollten Sie gut auf Ihre Achillessehne aufpassen.

Steigen Sie nach einer Pause zu intensiv wieder ein, droht nämlich deren Überlastung. Die Achillessehne kann dann schlimmstenfalls reißen. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) aufmerksam.

Die Fachleute raten daher, die Sportaktivität nach einer längeren Pause langsam zu steigern und Achillessehne wie Wadenmuskulatur mit Dehn- und Kräftigungsübungen fit zu machen.

Diese Übung macht die Sehne fit für die Sportsaison

Das geht mit folgender Übung, für die es nur eine Treppenstufe benötigt: Mit der vorderen Fußhälfte stellen Sie sich auf diese Stufe. Die Ferse hängt in der Luft, der zweite Fuß ebenfalls. Dann den Fuß auf der Stufe nach oben abdrücken, für zwei Sekunden halten und danach wieder nach unten absenken.

Diese Übung machen Sie auf beiden Seiten mit jeweils 15 Wiederholungen, am besten dreimal täglich, so der Rat der DGOU. 

Übrigens: Eine Überlastung der Achillessehne macht sich durch stechende Schmerzen in der Ferse oder durch Schwellungen an der Sehne bemerkbar. Dann gilt: die Belastung verringern oder gar eine Sportpause einlegen. Tut man das nicht, riskiert man einen Riss, zu dem es vorwiegend durch Sprints, Sprünge oder blitzartige Richtungswechsel kommt.