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Klimawandel

Energiewende bringt neue Umweltschäden mit sich

Die Schatten der grünen Wirtschaft. Kann Wirtschaft ohne Wachstum funktionieren? Oder auf wie viele unserer Konsum- und Lebensgewohnheiten sind wir bereit zu verzichten?

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28.03.2021, 06:00 Uhr

Foto: Getty

Von Stefan Kern

Der Klimawandel ist ohne Zweifel die größte Herausforderung, vor der die Menschheit steht. Grüne Wirtschaft – die Vereinigung von Ökonomie und Ökologie – ist das Credo. Elektroautos und alternative Energiegewinnung sollen den Planeten und uns Menschen retten. Doch ist das zu schaffen?

Klar ist: Ohne Elektro-Mobilität, Windrad, Solarzellen, Wasser und Holz wird eine nachhaltige Wirtschaft nicht gelingen. Doch zugleich ist es ein Irrglaube, dass alles einfach gut wird, wenn der Verbrenner durch ein Elektro ersetzt wird. Wenn nur genug Windräder, Wasserkraftanlagen und Photovoltaikparks anstelle von Kohlekraftwerken gebaut werden. Wenn anstatt Öl und Erdgas nun Holz zur Wärmeversorgung genutzt wird.

Beim Thema nachhaltiges Wachstum gibt es laut Tim Jackson, Professor an der Universität Surrey, eine einfache Wahrheit, die selbst Kindern sofort einleuchtet. "In einem endlichen Raum gibt es kein grenzenloses Wachstum." Und die Erde ist ein endlicher Raum. Eine nachhaltige Ökonomie wird auf unserem gewohnten westlichen Konsumniveau schlicht nicht möglich sein. Wir werden also über Verzicht reden müssen. Dazu hat der frühere Kanzler Helmut Schmidt schon vor Jahrzehnten die entscheidende Überlegung formuliert: "Demokratien waren immer Gewinngemeinschaften. Es stellt sich die Frage, ob sie auch als Verlustgemeinschaft eine Zukunft haben."

Hintergrund

HINTERGRUND - Überlastung der Erde

Seit 1970 wird gemessen, wie sehr der Mensch das Ökosystem Erde belastet. Also: Wie groß ist die Biokapazität des Planeten und wie groß im Gegensatz dazu der Ressourcenverbrauch der Menschheit.

Daraus ergibt sich der "Erdüberlastungstag" – ein Datum, ab wann wir mehr Ressourcen

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HINTERGRUND - Überlastung der Erde

Seit 1970 wird gemessen, wie sehr der Mensch das Ökosystem Erde belastet. Also: Wie groß ist die Biokapazität des Planeten und wie groß im Gegensatz dazu der Ressourcenverbrauch der Menschheit.

Daraus ergibt sich der "Erdüberlastungstag" – ein Datum, ab wann wir mehr Ressourcen verbrauchen als im Jahresverlauf nachwachsen können, wir also unserer Mutter Erde "auf der Tasche" liegen. 1970 lag das ökologische Defizit noch bei drei Tagen; nur vom 29. bis zum 31. Dezember wirtschafteten die Menschen über ihre ökologischen Verhältnisse. 2019 war der 29. Juli Stichtag; also 156 Tage im Defizit.

Im Jahr 2020 fiel der globale Überlastungstag auf den 22. August. "Nur" 132 Tage im ökologischen Minus. Grund: Die Corona-Krise. Durch einen plötzlich deutlich niedrigeren Ressourcenverbrauch, wie zum Beispiel durch den Rückgang des Flugverkehrs, hatte sich der Erdüberlastungstag gegenüber den Vorjahren etwas verbessert. lex


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Es sind Fragen, die Politik jedweder Couleur bisher meidet wie der Teufel das Weihwasser. CSU-Chef und möglicher Kanzlerkandidat Markus Söder hat gerade in der Wochenzeitung "Die Zeit" erklärt: "Wenn wir in Deutschland den Klimawandel bekämpfen wollen, wird das nur mit großem technologischem Einsatz gelingen. Wir helfen damit nicht nur dem Klima, sondern auch unserer exportorientierten Industrie, weltweit neue Produkte zu verkaufen." Söder ist sich sicher, dass sich mit Ökologie Wachstum und Wohlstand erhalten lassen. Auch die Grünen haben in ihrem aktuellen Wahlprogramm auf die Antwort, wie man Verzicht politisch verkauft – verzichtet.

Und die Politiker haben ja nicht unrecht. Die Demokratisierung des Konsums – billige Flüge, billige Kleidung, billiges Fleisch, ein Flatscreen für jedes Wohnzimmer und alle zwei Jahre ein neues Handy – all das hat die Gesellschaft stabilisiert. Der Preis für dieses Billig war, neben einer in globaler Sicht frappierenden sozialen Unwucht, eine massive Umweltzerstörung. Ein Umsteuern wird gesellschaftliche Konflikte befeuern. Denn eine ökologische Wende würde bedeuten, die bisher externalisierten Kosten nun zu internalisieren, heißt: Preise müssen auch die ökologische und soziale Wahrheit abbilden. Also: Schluss mit billig um jeden Preis. Es gibt für Politiker darum durchaus gute Gründe, den ökologischen Wandel zögerlich anzugehen.

Es gibt aber auch andere Stimmen. Antonio Guterres, UN-Generalsekretär, wählte kürzlich während der Eröffnung einer Umweltschutz-Konferenz in Nairobi deutliche Worte. Die Menschen führten einen "sinnlosen und selbstmörderischen Krieg gegen die Natur". Die drei miteinander unentwirrbar verknoteten Umweltkrisen – Klimawandel, Schwund der Artenvielfalt und die massive Umweltverschmutzung – bedrohten am Ende die Überlebensfähigkeit unserer Spezies. Speziell zum Thema Klimaschutz erklärte Guterres: Die Welt sei nicht einmal in der Nähe des Ambitionsniveaus, das nötig sei, um die Pariser Ziele zu erreichen. Ähnlich verheerend fällt die Bilanz der UN-Umweltorganisation Unep aus: In den vergangenen 50 Jahren, in denen sich die Weltwirtschaft verfünffacht, der weltweite Handel verzehnfacht und der Verbrauch von natürlichen Ressourcen verdreifacht habe, sind von den schätzungsweise über acht Millionen Pflanzen- und Tierarten mindestens eine Million vom Aussterben bedroht.

Und der Platz wird immer kleiner. Nur noch ein Viertel der Erdoberfläche, Land wie Wasser, sei vom Menschen unberührt. Die Weltbank analysiert: In den vergangenen 250 Jahren ist die Wirtschaft stets auf Kosten der Umwelt gewachsen. Die dadurch verursachten Schäden erreichen mittlerweile ein Maß, das alles gefährdet.

Es besteht Handlungsbedarf. Das ist offensichtlich. Doch vom Immer-mehr wird nicht abgerückt. Es soll anders werden, nachhaltiger. Doch wie ist dieses Ideal zu erreichen? Neue Technologien bieten der Menschheit zwar die Chance, das fossile Zeitalter zu verlassen. Auf Kosten eines verlagerten und immer stärker werdenden Ressourcenabbaus: von Coltan und Silicium, von Kupfer, Holz und Sand. Mit Vollgas in den Kollaps? Nüchtern betrachtet könnte sich der Traum von der grünen Wirtschaft als fataler Trugschluss erweisen. Denn, egal was wir schaffen, wir brauchen dafür Material und, im Hinblick auf das Wachstumsdogma, immer mehr davon.

Für die Energiewende sind das vor allem Mineralien. Seltene Erden werden großzügig verbaut. In Elektroautos, Windrädern, Solarzellen. Ihr Abbau aber verursacht Umweltschäden gewaltigen Ausmaßes.

Für ein modernes Offshore-Windrad braucht es beispielsweise eine Tonne des seltenen Metalls Neodym. Die größte Lagerstätte dafür befindet sich im nordchinesischen Baotou. Rund um das Abbaugebiet ist bereits eine Mondlandschaft mit einem riesigen schwarzen See voller giftiger Schlacke entstanden. Der BBC-Reporter Tim Maughan, der selbst vor Ort war, sprach beim Anblick der Zerstörung von der "Hölle auf Erden". Den Preis für unsere grüne Wende zahlt die Natur dort. Und auch die knapp 2,6 Millionen Menschen in Baotou, denn Studien weisen längst eine massiv erhöhte Krebsrate auf.

Beispiel Kupfer. In einem Elektroauto sind rund 80 Kilo dieses Metalls verbaut. Vier Mal so viel wie in einem Verbrenner. Die größte Kupfermiene der Welt, Chuquicamata, liegt in der nordchilenischen Atacama-Wüste. Derzeit ein Loch mit einem Radius von vier und einer Tiefe von einem Kilometer. 2019 wurden 330.000 Tonnen Kupfer gefördert, vergangenes Jahr waren es 470.000 Tonnen, ein Plus von über 40 Prozent.

Und der chilenische Staatskonzern "Codelco", der mittlerweile auch den Untertageabbau aufnahm, rechnet mit steigender Nachfrage: "Die Welt braucht Kupfer, wir liefern es", so der Slogan. Verschwiegen werden auch hier die massiven Umweltschäden. Vom Wasserverbrauch bis zur Vergiftung ganzer Landstriche inklusive erschreckender Krebsstatistiken – der ökologische Fußabdruck ist extrem tief.

Drittes Beispiel: Graphit, unverzichtbar für die Batterie in Elektromotoren. Mehr als zwei Drittel des Minerals werden in China abgebaut. Ganze Berge werden dafür abgetragen, riesige Landstriche vergiftet. Die grüne Wirtschaft scheint den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Philippe Bihouix, Mitglied der französischen Nachhaltigkeitsagentur "Momentum" sagt: "Um etwas Sauberes herzustellen, muss man leider immer etwas verschmutzen." Heißt: Ein wirklich ökologisch sauberes Produkt gibt es nicht.

Was folgt daraus? Wenn Nachhaltigkeit tatsächlich ernstgenommen wird, muss das gesamte Konsumniveau des Westens auf den Prüfstand. Die Weltbank jedenfalls lässt keinen Zweifel daran, dass der Ressourcenverbrauch eines Einwohners von Los Angeles denkbar ungeeignet ist als Modell für alle Erdenbewohner.

Ziel muss laut Weltbank die Entkopplung der Güterproduktion vom Ressourcenverbrauch sein. Doch viele Wissenschaftler bezweifeln, dass dies möglich ist. Eine vom BUND herausgegebene Studie des "European Environmental Bureau" sagt klar: "Eine solche Entkopplung, die ökologisch hinreichend, dauerhaft und nicht durch Verlagerung umweltbelastender Prozesse in Drittländer erkauft wurde, hat es noch nie gegeben". Schuld ist der Rebound-Effekt: Effizienzgewinne wurden bisher immer durch Mehrverbrauch und gesteigerte Ausstattung überkompensiert. Zum Beispiel beim Auto Mini. Das wog in den 80er Jahren knapp 600 Kilogramm und verbrauchte sechs Liter Benzin. Heute schluckt er etwa 7,5 Liter, verbaut sind aber knapp 1,3 Tonnen Material.

Auch beim Holz verändert der Massenverbrauch alles. Gerade haben 500 Wissenschaftler einen offenen Brief an die EU, USA, Kanada und Japan geschickt, denn die massiv expandierende Holzpellet-Industrie bereitet ihnen Sorge. Diese droht, eines der Schlüsselelemente des Klimaschutzes empfindlich zu schwächen: Die Renaturierung von Wäldern. Ganz zu schweigen von der Bedeutung des Forsts für den Artenschutz.

Der Glaube der Politik an eine Versöhnung von Ökologie und Wachstum scheint eine Fata Morgana zu sein. Krasser formulierte es die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa: "Die Menschheit verhält sich wie eine Gruppe, die mit verbundenen Augen ein Minenfeld betritt. Jeder Schritt könnte in eine Katastrophe führen. Doch man dringt immer weiter vor." Es werde Zeit, so der frühere Umweltminister und Unep-Chef Klaus Töpfer, "dass wir uns dessen bewusst werden".

Für eine Wirtschaft ohne Wachstum gibt es bis heute kein Modell. Das heißt aber nur, dass intensiv darüber nachgedacht werden müsste. Denn, so der Wirtschaftsweise Oliver Holtemöller schon vor zwei Jahren, "beim derzeitigen Innovationstempo verfehlen wir die Klimaziele klar. Wir befinden uns in einem Zielkonflikt zwischen aktuellem Konsum und den Zukunftsmöglichkeiten kommender Generationen." Auflösen ließe sich dieser Konflikt nur mit einer deutlichen Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs. Wobei es entscheidend sein dürfte, wie dieses Weniger verteilt wird.

Laut Entwicklungsorganisation Oxfam verursachen die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung 52 Prozent aller CO2-Emissionen. Auch in Deutschland sorgen die Besserverdienenden für eine weitaus größere Umweltbelastung als ein Hartz-IV-Empfänger. Frei nach der "Theorie der Gerechtigkeit" des amerikanischen Politphilosophen John Rawls müssten die Besserverdienenden, die Gutsituierten der westlichen Welt, auch mehr Lasten tragen. In diesem Fall nicht mehr Steuern, sondern mehr Verzicht.

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