Alaba: "Jetzt kann ich mich um meine Zukunft kümmern"

Nach dem Länderspiel gegen Deutschland will David Alaba nun entscheiden, wo er in der kommenden Saison spielt    

04.06.2011 UPDATE: 04.06.2011 08:24 Uhr 1 Minute, 25 Sekunden
Dieses Mal schafft Hoffenheim den Lucky Punch

Nach dem Länderspiel gegen Deutschland will David Alaba nun entscheiden, wo er in der kommenden Saison spielt

 

 

"Jetzt kann ich mich um meine Zukunft kümmern", stöhnte David Alaba erleichtert nach dem Länderspiel seiner Österreicher gegen Deutschland. Mit der Frage, wo David Alaba in der kommenden Saison spielen wird, beschäftigt man sich auch im Kraichgau mit Nachdruck. Die Leihe des österreichischen Nationalspielers endet am 30. Juni, dann muss er zurück zu Bayern München. Noch konnten sich Hoffenheim und Bayern nicht über eine weitere Ausleihe einigen. Eine Belastung?

Hat die Ungewissheit über seine sportliche Zukunft Alaba jetzt belastet? "Nein!", wiegelt er energisch ab. "Ich habe versucht, mich auf das Speil zu konzentrieren und gut vorzubereiten." Mit Erfolg. Gegen Deutschland war der erst 18-Jährige bester Österreicher, hatte viele gute Szenen und war maßgeblich am zwischenzeitlichen 1:1, einem Eigentor von Arne Friedrich, beteiligt. Der Stadionsprecher und die 45.000 Fans feierten ihn schon als Torschützen im Stadion. Alaba überzeugte gegen Khedira, Özil und Toni Kroos - einen möglichen Konkurrent auf der Position im Mittelfeld bei seinem Stammverein FC Bayern München - und zeigte, welches Potenzial noch in ihm steckt.

Trotzdem reichte es Deutschlans kleinem Nachbarn nicht zu einem Punkt, dank der beiden Tore von Mario Gomez. Alaba: "Wir sind alle sehr, sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen und dass wir am Schluss dieses Tor bekommen haben, war bitter. Wir hätten mehr verdient gehabt. Wir hatten die Chancen, aber das Glück war nicht auf unserer Seite."

Nun geht es also zurück zur Zukunftsplanung. Die starke Leistung gegen Jogis Jungs war auch ein Empfehlungsschreiben an die Bayern. Alaba wiegelt ab: "Nein. Wir haben als Mannschaft super gespielt." Hoffenheim oder Bayern, die Entscheidung sei noch nicht gefallen, so Alaba. "Das werde ich jetzt in Ruhe mit meinen Eltern und meinem Berater ansprechen." Die Chancen für die TSG stehen nicht schlecht, den Österreicher noch ein weiteres Jahr ausbilden zu können, auch wenn Alaba unlängst bekannte, sein Traum sei es "für Bayern München zu spielen". Aber vielleicht noch nicht in der kommenden Saison. Denn: "Ich fühle mich in Hoffenheim immer noch sehr wohl und bin ihnen sehr dankbar. Man muss sehen, wie es jetzt weitergeht." In der Länderspielform gegen Deutschland jedenfalls, wäre Alaba für viele Mannschaften eine Verstärkung.

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