Edingen-Neckarhausen

Einmal zur Schleuse und zurück

Rund 20 Kinder waren beim traditionellen Kanu-Ferienspaß vom Turnverein Edingen dabei. Eine Spielerunde gab es auf dem Schwabenheimer Hof.

04.08.2022 UPDATE: 04.08.2022 06:00 Uhr 1 Minute, 42 Sekunden
In den drei vereinseigenen Großcanadiern „Schorsch“, „Spengler“ und „Kappe-Becker“ waren die gut 20 Schützlinge und ihre Betreuer unterwegs flussaufwärts in Richtung Autobahnbrücke. Foto: skv

Von Stephan Kraus-Vierling

Edingen-Neckarhausen. Dass die Paddler stets nach vorne schauen, während die Ruderer "immer nur das sehen, wo sie schon waren", das lernten rund 20 erlebnishungrige Kinder beim traditionellen Kanu-Ferienspaß des Turnvereins 1890 Edingen (TVE). In den drei vereinseigenen Großcanadiern "Schorsch", "Spengler" und "Kappe-Becker" ging es in bewährter Form neckaraufwärts bis zur Autobahnbrücke vor Wieblingen, dann zum Landgang rauf auf den Damm zwischen Altneckar und Seitenkanal und, nach knapp einer Stunde Spiel, Erkundung und Spaß, wieder zurück ans Bootshaus.

Dort hatte zu Beginn am frühen Nachmittag die stellvertretende Kanuabteilungsleiterin Sabine Danzer den Abenteurer-Nachwuchs nebst Eltern willkommen geheißen. Die drei großen Mehrsitzer waren schon aus dem Bootslager auf den Rasen-Vorplatz geholt worden. Nach kurzer Einweisung in den Programmablauf folgte vielhändig der Transport hinunter zur Einsetzstelle. Und schon ging es an Bord; die Kinder und die pro Boot zwei oder drei Erwachsenen selbstverständlich allesamt mit Schwimmwesten aus dem TVE-Fundus.

Das Wetter war ideal; die Sonne heizte zwar kräftig, verschwand zwischendurch aber immer mal hinter Wolken. Auch der ganz leichte Wind war angenehm. So ließ es sich herrlich den Neckar hinauf, am Schwabenheimer Hof, der Schleuse und dem Flusskraftwerk vorbei bis zur Brücke paddeln. Manche Kinder hatten bereits das ein oder andere Mal beim Kanu-Ferienspaß teilgenommen; andere aber hielten hier zum ersten Mal ein Stechpaddel in der Hand. Doch alle waren sie gut motiviert und konzentriert bei der Sache. Bei der Umsatzstelle wurden die Boote festgemacht. Gleich ging es hoch, direkt unter die zwei mächtigen, im Parallel-Bogen sich über den Fluss schwingenden Brückenkörper.

Dort gab es das schon zur Tradition gewordene rein akustische Automarken-Raten. "Wer hört als erstes einen BMW", lautete die Frage; und schon lauschten alle gespannt, was hoch oben über die Fahrbahn brauste. Dass man aber rein am Windgeräusch auch einen Kombi von einer Limousine unterscheiden, ja sogar ein rotes, ein weißes oder ein blaues Auto raushören könne, das wollten dann selbst die kleineren Ferienkinder nicht mehr so recht glauben.

Auch interessant
Edingen-Neckarhausen: Ukraine-Geflüchtete gibt jetzt Kung-Fu-Training
Edingen-Neckarhausen: Turnverein will Freilufthalle im Sport- und Freizeitzentrum bauen
Edingen-Neckarhausen: Wie der TVE die Doppelgemeinde in Bewegung bringt

Ziel eines kurzen strammen "Piratenmarsches" war dann die Schwabenheimer Schleuse. Dort konnten die ...

(bearbeitet)
(zur Freigabe)
Möchten sie diesen Kommentar wirklich löschen?
Möchten Sie diesen Kommentar wirklich melden?
Sie haben diesen Kommentar bereits gemeldet. Er wird von uns geprüft und gegebenenfalls gelöscht.
Kommentare
Das Kommentarfeld darf nicht leer sein!
Beim Speichern des Kommentares ist ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen sie es später erneut.
Beim Speichern ihres Nickname ist ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie bitte sich aus- und wieder einzuloggen.
Um zu kommentieren benötigen Sie einen Nicknamen
Bitte beachten Sie unsere Netiquette
Zum Kommentieren dieses Artikels müssen Sie als RNZ+-Abonnent angemeldet sein.