Bürgermeisterwahl Hirschhorn

Martin Hölz: Möchte einen Treffpunkt für Jugendliche schaffen

Oliver Berthold, Martin Hölz und Thomas Wilken sind die drei Bewerber auf das Amt des Rathaus-Chefs in Hirschhorn. Die RNZ-Redaktion stellte ihnen Fragen.

24.06.2022 UPDATE: 24.06.2022 09:22 Uhr 2 Minuten, 1 Sekunde

Das Rathaus in Hirschhorn. Archivfotos: Martina Birkelbach

Interview
Interview
Martin Hölz
Kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Hirschhorn.

Von Felix Hüll

Hirschhorn. Am Sonntag, 3. Juli, wählen die Hirschhörner ihren Bürgermeister. Die Wahllokale öffnen von acht bis 18 Uhr; allerdings läuft längst die Briefwahl. Von den (Stand gestern) 2 735 Wahlberechtigten haben bereits 559 Briefwahl beantragt. Wie viele davon bereits ihre Wahlbriefe abgegeben haben, ist unbekannt, da dies im Rathaus vor dem Wahltag nicht gezählt wird. Nach der Auszählung ist am 3. Juli in der öffentlich zugänglichen Mark-Twain-Stube des Hirschhorner Bürgerhauses eine Projektion vorgesehen, bei der aktuell die Ergebnisse eingestellt werden. Der Wahlausschuss tritt erst am Montag nach der Wahl, 4. Juli, um 18 Uhr in der Mark-Twain-Stube zusammen, um das vorläufige amtliche Wahlergebnis festzustellen. Auch diese Sitzung ist öffentlich. Nach der Kandidatenvorstellung vom 1. Juni mit allen drei Bewerbern beantworten Oliver Berthold, Martin Hölz und Thomas Wilken heute nochmals im direkten Vergleich Fragen der Redaktion Eberbach zu ihren Plänen und zu ihrer Person. Im Gespräch mit Kandidat Martin Hölz:

Für welche zwei Vorhaben machen Sie zuerst in den jeweils zuständigen Gremien das Geld locker? Um welche Summen handelt es sich dabei?

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Langenthal sowie einen Treffpunkt für Jugendliche zu schaffen sind für mich wichtige Anliegen. Das Feuerwehrgerätehaus ist bereits mit einer Summe im Haushalt vorgesehen. Die Kosten für den Treffpunkt sind abhängig vom entsprechenden Konzept.

Was kann sich Hirschhorn in den nächsten sechs Jahren leisten – und wie genau finanzieren Sie das/wen alles brauchen Sie dazu?

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Die Stadt hat Pflichtaufgaben zu erfüllen und leistet freiwillige Aufgaben, die bereits im Haushalt stehen. Angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklungen (Preissteigerungen, Inflation, etc.) kann ich für die nächsten Jahre keine hundertprozentig feste Aussage treffen. Alle anstehenden Investitionen und Dinge, die sich die Stadt leisten kann, werden in enger Zusammenarbeit zwischen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden sein.

Welche unter der Bevölkerung bestehenden Wünsche lassen sich auch bis 2028 nicht bezahlen und umsetzen?

Leider: Ein lokales Schwimmbad und eine Bühne im ...

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