Überblick

Proteste gegen Rechtsextremismus lassen nicht nach

Die Demonstrationen finden seit drei Wochen statt, und sie erfreuen sich ungebrochenen großen Zulaufs.

10.02.2024 UPDATE: 10.02.2024 06:00 Uhr 39 Sekunden
So demonstrierte die Region gegen ausländerfeindliche Pläne, an denen Vertreter der Rechtspopulisten mitwirkten. In Wiesenbach wurde übrigens schon dreimal demonstriert. Foto: we/rnz-grafik

Heidelberg. (abs) Die Massenproteste gegen Rechtsextremismus halten auch in der vierten Woche in Folge weiter an: In Sinsheim etwa ist für diesen Samstag eine Demonstration geplant, am Sonntag darauf (18. Februar) in Walldorf – insgesamt sind es in der kommenden Woche rund zwei Dutzend Demos in ganz Deutschland angekündigt, darunter in München, Dresden und Düsseldorf.

Die Demonstrationen finden seit drei Wochen statt, und sie erfreuen sich ungebrochenen großen Zulaufs. In Hamburg und München mussten Demonstrationen wegen der schieren Menschenmenge aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden: In Hamburg waren 180.000 Menschen auf den Beinen, in München über 100.000, manche Schätzungen gehen von bis zu 250.000 Teilnehmern aus.

Die Demo vor dem Reichstag in Berlin am 21. Januar gehört mit 350.000 Teilnehmern sogar zu den größten politischen Demonstrationen, die in Deutschland je stattgefunden haben. Nach Angaben des Bündnisses "Zusammen gegen Rechts" demonstrierten an diesem Wochenende deutschlandweit 1,5 Millionen Menschen.

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Düsseldorf erlebte in der Woche darauf mit über 100.000 Teilnehmern die größte Demonstration seiner Geschichte. Auch im Osten fanden Massenproteste statt: In Dresden und Leipzig etwa gingen je 30.000 Menschen auf die Straße.

So demonstrierte die Region gegen ausländerfeindliche Pläne, an denen Vertreter der Rechtspopulisten mitwirkten. In Wiesenbach wurde übrigens schon dreimal demonstriert. Foto: we/rnz-grafik
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