Starke: "Jeder hat nur mit sich zu tun."

Tom Starke stand Rede und Antwort zur schlechten Leistung der TSG        

08.11.2011 UPDATE: 08.11.2011 05:07 Uhr 1 Minute, 22 Sekunden
Starke: "Jeder hat nur mit sich zu tun."

Tom Starke stand Rede und Antwort zur schlechten Leistung der TSG

 

 

 

 

"Das nervt schon, das sage ich ganz ehrlich", meinte Tom Starke nach dem Spiel gegen den FCK auf die Frage, warum immer ausgerechnet er nach Niederlagen den Kopf für die Mannschaft hinhalten müsse. Starke ist einer der wenigen Spieler, die auch bei Gegenwind den Kopf hochhalten, sich der Presse stellen und Rede und Antwort stehen, während mancher Mannschaftskollege sich durch die Hintertür aus dem Stadion verdrückt.

 

Der 30-Jährige ist der älteste Spieler im Team und nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Auch nach dem FCK-Spiel fand Starke deutliche Worte: "Wir sind im Mittelmaß angekommen. Die letzten Spiele waren nicht gerade überzeugend. Ich hoffe, dass es über die Länderspielpause Wundenlecken gibt und wir ein bisschen Selbstvertrauen mit nach Hamburg nehmen können."

"Wir haben viele Fehler gemacht. Wir müssen viel früher auf das zweite Tor spielen", blickte Starke noch einmal auf das Spiel zurück. "Leider hat Kouemaha im Abschluss sehr viel Glück gehabt und einen Sonntagsschuss rausgeholt, obwohl er in meinen Augen gar nicht mehr auf dem Platz stehen darf. Kurze Zeit vorher tritt er klar nach gegen mich nach. Der Schiedsrichter sieht es und pfeift Freistoß. Das ist eine ganz klare Tätlichkeit. Eindeutiger geht‘s nicht. Schade, dass er auch noch das Tor schießt. Das war ein Wink des Schicksals."

Die Kritik von seinem Trainer, "alles falsch gemacht" zu haben konnte der Torwart hingegen nicht ganz teilen: "Wenn wir alles falsch gemacht hätten, dann hätten wir 5:0 verloren. Im Überschwang der Emotion hat Stani so eine Aussage getroffen. Gefühlt ist es aber sicherlich kein Punktgewinn." Als Grund für die Hängepartie mit nur einem Sieg in sechs Bundesligaspielen sieht auch Tom Starke den Teamgeist: "Wir kommen gerade nicht voran. Jeder hat mit sich selbst zu tun. Wir strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen. Das sieht man auch. Im Moment stechen keine Elf brutal heraus, dass man sagen müsste: "Sie sind gesetzt." Dann muss man dem ein oder anderen auch mal eine schöpferische Pause gönnen. Eigentlich ist es ja positiv, dass wir so einen breiten Kader haben. Wir brauchen wieder Selbstvertrauen, dann kommen auch wieder bessere Zeiten."

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