Ba-Vorwürfe - Ernst Tanner wehrt sich

"Ich wundere mich, dass Demba nachtritt", sagt Ernst Tanner und präsentiert einen Überraschungszeugen          

04.03.2011 UPDATE: 04.03.2011 09:44 Uhr 1 Minute, 26 Sekunden
Tanner gab Ba kein Versprechen!

"Ich wundere mich, dass Demba nachtritt", sagt Ernst Tanner und präsentiert einen Überraschungszeugen

 

 

 

Ernst Tanner mag die Posse langsam lästig werden. Wer kann es dem TSG-Manager verdenken? Aus England meldete sich Ex-Stürmer Demba Ba zu Wort und erhob schwere Vorwürfe gegen den TSG-Manager: "Herr Tanner hat mein Image in der Bundesliga kaputt gemacht." Ba zufolge habe er im Büro von Manager Ernst Tanner die Freigabe für einen Wechsel und die Erlaubnis, nicht mit ins Trainingslager reisen zu müssen, erhalten.

 

Tanner überrascht das Interview. Zur SportBild sagte der Manager: "Ich wundere mich, dass Demba nachtritt und noch Erklärungsbedarf verspürt." Überraschend, denn von Ba unerwähnt geblieben, wartete Ernst Tanner mit einem Zeugen auf: Geschäftsführer Jochen Rotthaus. Tanner: "Jochen Rotthaus und ich haben ihm gesagt, dass er mit ins Trainingslager muss."

Auf Nachfrage der Rhein-Neckar-Zeitung bestätigte Rotthaus, bei dem Gespräch dabei gewesen zu sein und stand zu Tanners Version des Vorfalls: "Ja, das war ganz sicher so. Wir waren zu dritt in Ernst Tanners Büro. Dann fuhr der Mannschaftsbus vor, um unser Team zum Flughafen nach Frankfurt zu bringen. Wir haben ihm gesagt: Demba, da ist der Bus, Du musst da mit fahren."

Ernst Tanner kann sich erklären, wie es zu dem Demba Ba-Interview kam: "Demba will sich nun ins positive Licht stellen – das ist glatt gelogen. Es war immer die Rede davon, dass er nicht im Winter gehen darf. Wir haben ihm gesagt, dass er arbeiten muss."

Doch damit nicht genug. Ba griff Ernst Tanner sogar noch massiver an: "Ich hoffe, dass alles, was Ernst Tanner macht, für Hoffenheim ist. Ernst Tanner ist durch England gereist und hat einen Verein für mich gesucht. Kein Manager besucht Vereine und sucht für einen Spieler einen Klub. Das ist Sache meines Beraters nicht von Herrn Tanner." So etwas habe Ba "noch nie erlebt."

Auch dies berichtigte Tanner: "Das Verhältnis Ba und Hoffenheim war zerstört. So haben wir die Möglichkeit gesucht, Demba woanders unterzubekommen. Ich war wegen Ryan Babel eh unterwegs." Der Manager erklärt: "Ich arbeite nur für Hoffenheim und wollte dem Spieler nur helfen, statt in Hoffenheim auf der Tribüne zu schmoren, einen Klub zu finden."

Ba und Hoffenheim - es ist allen Beteiligten zu wünschen, dass die Schlammschlacht kein weiteres Kapitel benötigt!

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