Plus Streit um Hirsch und Reh

Hoher Wildbestand setzt den Wäldern zu

Rehe sind scheue Waldbewohner. Doch sie hinterlassen trotzdem Spuren. Sie fressen die Triebe junger Bäume und bedrohen die Artenvielfalt im Wald. Welche Konsequenzen sollten Jäger und Waldbesitzer daraus ziehen? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

28.06.2017 UPDATE: 28.06.2017 10:41 Uhr 3 Minuten, 23 Sekunden

Rehe sind scheue Waldbewohner. Umso mehr freuen sich Spaziergänger, wenn sie eines zu Gesicht bekommen. Wissenschaftler und Waldbesitzer beklagen aber, dass es zu viele von ihnen gibt. Sie sehen die natürliche Verjüngung und die Baumvielfalt im Wald bedroht. Foto: dpa

Von Andreas Hummel

Rehungen (dpa) - Im Wald von Ernst-Detlef Schulze müssen Rehe und Damwild draußen bleiben. Der Mittsiebziger öffnet einen Zaun und stapft stolz durch die vielen jungen Ahorne und Ulmen, die hier gedeihen. Vor zehn Jahren habe er den Wald hier im nordthüringischen Rehungen durchforstet, um Licht für die nächste Generation von Bäumen zu schaffen. Die sind jetzt auf eine

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