Wetter in Baden-Württemberg

Starkregen und Gewitter mit Sturmböen fürs Ländle

Die Wettervorhersage für die Region Rhein-Neckar-Odenwald und Baden-Württemberg.

06.06.2024 UPDATE: 18.06.2024 09:41 Uhr 1 Minute, 20 Sekunden
Symbolfoto: dpa

Stuttgart. (dpa/lsw) Das Unwetterpotenzial in Baden-Württemberg soll laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zunehmen. Gewitter und Starkregen sollen sich abwechseln, teils komme es zu Unwettern. Die Temperaturen steigen auf bis zu 31 Grad an.

Der Dienstag startet laut DWD in den Gebieten von Nordschwarzwald bis zum Odenwald vereinzelt mit Gewittern und Starkregen. Es könne zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter regnen. Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde ziehen durchs Ländle. Auch Hagel mit einer Größe bis zu einem Zentimeter sei möglich. Womöglich können sich auch Unwetter mit Starkregen entwickeln, dann können die Hagelkörner bis zu drei Zentimeter groß sein und die Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde wehen, berichten die Wetterexperten.

Zum Mittwoch hin sollen die Gewitter zunehmen. Bis hin zur Schwäbischen Alb komme es zu stürmischen Böen. Im Süden lockere es sich über Nacht ein wenig auf, es bleibe trocken. Für den Tagesverlauf sagen die Experten im baden-württembergischen Norden mehrstündigen Starkregen voraus, aus dem sich teils unwetterartige Entwicklungen ergeben könnten. In Oberschwaben komme es zu Schauern und vereinzelt zu Gewittern.

Der Donnerstag soll in der Nacht wolkig und meist trocken starten. Tagsüber kann es dem DWD zufolge vermehrt zu teils kräftigen Schauern, Gewittern und Unwettern kommen. Die Temperaturen hielten sich weiterhin zwischen 23 und 29 Grad. Mit den Gewittern können schwere Sturmböen aufziehen. Am Freitag wird dann überwiegend Regen erwartet, teils aber auch gewittrig verstärkter Starkregen.

Kein Regenschirm für Deutschlandspiel

Trotz des aufkommenden Unwetters gibt der Wetterdienst aber Entwarnung für das Public Viewing zum EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwochabend um 18 Uhr. "Ein Regenschirm wird da nicht nötig sein", sagte Kai-Uwe Nerding, Meteorologe des DWD. 

Mehr noch: Laut Vorhersage wird auch die drückende Hitze deutlich nachlassen, weil es vorher kräftig regnen und eine Kaltfront über das Land ziehen soll. Nerding erwartet am Abend noch Temperaturen um 24 Grad. "Das ist ein deutlicher Dämpfer im Vergleich zum Dienstag." Nur in Teilen der Bodenseeregion und in Südbaden seien am späteren Mittwoch einzelne Schauer möglich. "Das könnte vielleicht auch während des Public Viewings mal passieren", sagte der DWD-Experte.