Wie stehen Sie zu den neuen Parkgebühren in der Bahnstadt?
29.08.2025UPDATE: 28.08.2025 19:22 Uhr
Sofie Kettenmann (31), SAP-Mitarbeiterin, Walldorf: Das Parken hier ist schon arg teuer. Dafür findet man leichter einen Parkplatz als in der Altstadt. Der Preis ist happig, aber als Besucherin nehme ich das so hin, auch wegen der E-Ladesäulen hier.
Foto: Amélie Schu
Sonja Knobloch (72), pensionierte Pfarrerin, Bahnstadt: Irgendwie kann ich die Maßnahme schon verstehen, die Bahnstadt war schließlich als autoarmer Stadtteil geplant. Wenn Besuch kommt, dann ist das schon etwas ärgerlich, aber viele können auch mit Bus oder Bahn anreisen.
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Lukas Gröschel (30), SAP-Mitarbeiter, Walldorf: Wir kommen mit dem Kind oder zum Einkaufen in die Bahnstadt und haben das Parkticket extra im Parkhaus des Scheck-In-Centers validiert. Die normalen Parkplätze muss man hingegen suchen, und noch dazu sind sie teuer.
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Thomas Marschall, (61), Privatier, Eggenstein: Ich finde es ärgerlich für die Anwohner, die Gebühren sind einfach viel zu hoch. Allerdings ist das inzwischen überall so. Die Parkplatz-Nachfrage ist sehr hoch, aber mit so einer Maßnahme ist gerade den Anwohnern nicht geholfen.
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Dr. Karin Burau (45), Ärztin, Rohrbach: Wir haben bis vor zwei Jahren in der Bahnstadt gewohnt, kommen aber heute immer noch gerne hierher. Gerade für die Kinder ist es gut, wenn hier weniger Autos fahren. Ich denke, dass der Stadtteil auch so geplant wurde. Die Höhe der Gebühren kann ich aber nicht verstehen.
Foto: Amélie Schu
Jasmin Gröschel (25), Studentin, Walldorf: Mit diesen Preisen lohnt es sich gar nicht, in der Bahnstadt selbst zu parken, sogar wenn man so wie wir nur zum Einkaufen da ist. Mit dem Parkhaus am Gadamerplatz geht es noch, aber das ist zum Beispiel sonntags auch geschlossen.
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Markus Kerimow (24), Kellner, Bahnstadt: Man findet jetzt leichter einen Parkplatz, die neue Schwierigkeit ist dafür der hohe Preis. Ich denke aber, dass die Leute wegen des Erlebnisses hierherkommen und die Preise daher in Kauf nehmen. Und die Bahnstädter selbst fahren eh mehr Fahrrad.
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Josefine Varga (20), Verkaufsberaterin, Laudenbach: Für unser Geschäft wird es wohl keinen Unterschied machen. Sowieso kommt von uns Mitarbeitern nur eine Person mit dem Auto, ich selbst pendle mit dem Zug.