Nach dem zähen Ringen samt Warnstreik vor drei Wochen waren gestern alle irgendwie erleichtert: "Es ist uns gelungen, bei allen unseren Kernforderungen Ergebnisse zu erreichen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Günter Busch. Und seine Kontrahentin Irmtraut Gürkan, die als Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums Heidelberg für die Uniklinika verhandelte, meinte: "Wir sind erleichtert, dass damit eine Entscheidung im Sinne der Patienten und Mitarbeiter getroffen wurde. Allerdings stehen die Uniklinika nach diesem Abschluss unter hohem finanziellem Druck, denn die Budgets der Krankenkassen decken die gestiegenen Personalkosten bei Weitem nicht ab."

Aber noch ist nicht alles in trockenen Tüchern: Die große Verdi-Tarifkommission berät übermorgen über das Ergebnis, dann gibt es eine zweite Urabstimmung der Verdi-Mitglieder. Bei der ersten, in der letzten Woche, hatten sich 92,9 Prozent für den Streik ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung wird am 22. Mai erwartet.

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