Unterdessen läuft dem Atelier Kontrast die Zeit davon. "Eigentlich hätten wir schon zur Mitte des Jahres wissen müssen, wie es weitergeht", sagte Hannes Seibold am Freitag auf RNZ-Anfrage. Sollte der Gemeinderat es hinbekommen, in seiner Sitzung am 2. Oktober über die Zukunft der Halle 02 zu entscheiden, reiche das gerade noch aus. Sollte der Beschluss noch später fallen, könnte es aber knapp werden. Seibold: "Dann müssen wir uns entscheiden, ob wir das betriebswirtschaftliche Risiko eingehen wollen." Ein Knackpunkt sind für Halle-Geschäftsführer Felix Grädler die anstehenden Kosten. "Wir haben jetzt Nachbarn in der Bahnstadt, das heißt, wir müssten sofort in den Lärmschutz investieren, wenn wir nächstes Jahr noch weitermachen wollen." So müssten zum Beispiel Eingänge verlegt werden. Und auch die Angestellten wollten endlich Gewissheit.

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