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Für die SGL war es ein Lernspiel

Trumpfte mit acht Treffern für die SG Leutershausen auf: Niklas Russ. Foto: vaf

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Trumpfte mit acht Treffern für die SG Leutershausen auf: Niklas Russ. Foto: vaf


Wuppertal. (rkü) Ein hervorragend aufgelegter Aufstiegsaspirant gegen einen Aufsteiger, der seine Möglichkeiten nicht ausschöpfte: Das geschah am Samstagabend in Wuppertal in einer Partie, in der der Bergische HC in der 2. Handball-Bundesliga gegen die SG Leutershausen mit 41:26 deutlich die Oberhand behielt.

Dass es die Bergischen Löwen an diesem Abend ernst meinten, machten sie von Beginn an klar. Die Gastgeber überrollten die SGL einerseits mit ihrem schnellen Offensivspiel und machten andererseits am eigenen Kreis so konsequent dicht, dass es für die Rot-Weißen kaum ein Durchkommen gab. Zwischenstand nach fünf Minuten: 5:0 - die Rollen waren also klar verteilt. "Wir konnten von Beginn an nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten", meinte SGL-Coach Holger Löhr nach dem Spiel, dessen Ergebnis er "auch in dieser Höhe" völlig in Ordnung fand: "Heute konnte man ganz klar den Unterschied zwischen einem Aufsteiger und dem BHC als Titelfavoriten sehen."

Hielt Leutershausen den Fünf-Tore-Abstand zunächst über weite Strecken der ersten Halbzeit, so drehte der Bergische HC spätestens zu Beginn der zweiten Hälfte richtig auf. Nach 42 Minuten zeigte die Uhr in der Wuppertaler Uni-Halle einen Zwischenstand von 31:16, da war bereits alles gelaufen. BHC-Trainer Sebastian Hinze hatte denn auch nichts zu mäkeln: "Wir sind gut aufgetreten. Wir wollten Leutershausen gar nicht erst das Gefühl geben, dass hier etwas zu holen sei. Das ist uns gelungen. Wir haben von Beginn an gut verwertet, das hat uns Sicherheit gegeben."

Die letzte Viertelstunde war für die 1768 Fans in der Halle des Gastgebers eine gut gelaunte Handballfeier. "Wir haben heute nicht gut gespielt, wir können mehr", sagte SGL-Handballchef Uli Roth, der aber ebenso wie Trainer Holger Löhr mit der Mannschaft nicht hart ins Gericht ging: "Der BHC ist nun nicht unbedingt eines der Teams, gegen das wir Punkte für den Klassenerhalt sammeln wollten. Jedes dieser Spiele hilft uns aber in dem Lernprozess, den wir brauchen, um in dieser Liga zu bestehen."

SG Leutershausen: Hübe, Peribonio - Wetzel, Frietsch 2, Gunst 4/3, Spilger 3, Müller, Forstbauer 1, Ruß 8, Prestel, Volk 1, Geppert 6, Conrad, Kohlbacher 1.

Bergischer HC: Huhnstock, Ferne - Hoße 6, Hegemann 5, Berggren 1, Szilagyi 1, Oelze 7/1, Weiß 4, Nippes 3, Vitek 7, Wöss 3, Gunnarsson 4/1.

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Der Artikel erschien am 17.09.2012, um 10:16
Letzte Änderung am 17.09.2012, um 09:16

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